Caritasverband Oberlausitz e.V.
 

Chronik

Vorbemerkung

Vor der hier aufgezeichneten Arbeit der hauptamtlich organisierten Caritas gab es in Bautzen und anderen Pfarreien eine Caritasarbeit, die von ehrenamtlichen Helfern und zum Teil über das "Pfarrcaritasbüro" realisiert wurde, z.B.sind uns Schwester Maria Amata und Margarethe Fiedler für Bautzen bekannt.

Caritasarbeit geschah oft im Verborgenen, sodaß nur wenig schriftliche und bildliche Zeugnisse von der Caritasarbeit der letzten 50 Jahre vorhanden sind.

Die ersten Jahre dieser Chronologie wurden von Senta Grasselt selbst geschrieben. Sie berichtet von der Vielfalt und dem Umfang dieser Arbeit. Von uns wurde dieser Bericht erweitert und vervollständigt. Einzelne Passagen wurden eingefügt, da diese für uns von Bedeutung sind.
 
 
....Im Februar 1947 stellte der Caritasverband für das Bistum Meißen die erste "Fürsorgerin", Senta Grasselt, für die Caritasarbeit im Archipresbyteriat Bautzen ein.

Die Folgen des zweiten Weltkrieges machten es notwendig, die Caritasarbeit überpfarrlich zu organisieren und eine damit verbundene Verwaltungsstelle einzurichten.

Wollte man die Chronik einer solchen Einrichtung auch nur für diese kurze Zeitspanne schreiben, so spiegelte sich darin ein vielfach gewandeltes Bild von Ereignissen und Aufgaben, es spiegelte sich darin das Bild des Menschen in Schwachheit, Bedrängnis und Schuld und der Versuch, in immer wieder gewandelter Form zu helfen.

Es sei deshalb bei diesem Rückblick auf einen zusammenhängenden Bericht verzichtet. Dafür seien von jedem Jahr Begebenheiten hervorgehoben, die für die Caritasarbeit am Archipresbyteriat Anstoß, Richtlinie und Abschluß darstellen.

Der Beginn der Arbeit stand im Zeichen der Zeit, der Obdachlosigkeit und der wirtschaftlichen und seelischen Not.

In einem Privathaushalt fand sich ein Raum, in dem mit der Einrichtung eines Büros begonnen werden konnte. Drei Jahre durften Fürsorgerin und Sekretariat dort Gastfreundschaft genießen, bis eine Unterkunft unter einem eigenen Dach sich fand.

Die Tätigkeit der Fürsorgerin, zu deren Arbeitsbereich damals die Archipresbyteriate Zittau, Bautzen und Kamenz gehörten, begann in mühevoller Kleinarbeit.

Es galt, zuerst einmal in den Dörfern der Pfarreien die zugewanderten Katholiken zu suchen, aufzusuchen, die vorgefundene Situation zu beurteilen, Hilfsmaßnahmen einzuleiten und die überall Verstreuten den Pfarreien zur Beheimatung zuzuführen.

Es galt, Verbindung aufzunehmen zu Pfarreien und Einrichtungen.

Weitere Stützpunkte für die Arbeit waren ein Pfarrcaritassekretariat in Bautzen, eine Elisabethkonferenz in Zittau und der Überrest einer Elisabethkonferenz in Kamenz.

   
....1947- fanden als erste größere Veranstaltungen statt in Bautzen eine Oberinnenkonferenz, eine Schulungstagung für Erzieherkräfte in Heimen Ostsachsens und eine Tagung für Kindergärtnerinnen Ostsachsens. Damit waren die ersten persönlichen Beziehungen geknüpft zu den in der Caritas tätigen Ordensschwestern und deren Caritarbeiterinnen. Angesichts eines noch nicht erlebten allgemeinen Notstandes hatte sich in kurzer Zeit in fast allen Pfarreien Helferkreise bzw. Elisabethkonferenzen gebildet.
   
....1948 - fanden sich im Monat Juni die Leiterinnen der Helferkreise im Archipresbyteriat Zittau zur ersten Bezirkskonferenz zusammen. Im Juli folgte eine Schulungstagung in Bautzen für alle Helferinnen des gesamten Pfarrbezirks der Bautzner Pfarreien. Im September wurde die erste Bezirkskonferenz in Bautzen durchgeführt und im November eine solche in Kamenz.
   
....1949 - erhielt Kamenz eine Fürsorgerin, die die Caritasarbeit für das Archipresbyteriat übernahm. Die Pfarrei Löbau im Archipresbyteriat Bautzen stellte eine Fürsorgerin, Helene Kaboth, für den Pfarrbereich mit der Aufgabe ein, sich der drei großen kommunalen Anstalten, die zum Pfarrbereich gehörten und die besonderer Betreuung bedurften, anzunehmen. 

Im Oktober versammelten sich die Helferinnen und Helfer des Archipresbyteriates Bautzen zu einer Dankfeier in Bautzen, eine Veranstaltung, bei der zum ersten Mal alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter zusammengerufen waren.

   
....1950 - konnte in Bautzen nach vielen Schwierigkeiten das lang ersehnte Altersheim "St. Joseph" bezogen werden. Das Sekretariat für das Archipresbyteriat siedelte über in einen eigenem Raum in unmittelbarer Nähe des Pfarrcaritassekretariates. 

Frau Grasselt und Frau Rotsch, Fürsorgerin für das Bistum Dresden-Meißen, unternahmen die erste gemeinsame Rundreise durch alle Pfarreien des Archipresbyteriates Bautzen.

   
....1951 - veranstalteten die Pfarreien von Bautzen, Großpostwitz und Bischofswerda zum ersten Mal religiöse Kinderwochen.
   
....1952 - mußte die katholische Bahnhofsmission, die mit der Inneren Mission gemeinsam genutzten Räume auf dem Gelände des Bahnhofs Bautzen verlassen und eine provisorische Unterkunft beziehen.
   
....1953 - siedelte die katholische Bahnhofsmission in die von der Inneren Mission errichteten Baracke in der Nähe des Bahnhofs über. Für bedürftige Familien wurden materielle Hilfen (Bügeleisen, Schuhe, Federbetten) organisiert. Für unsere Heimkinder wurde zum ersten Mal eine Ferienaktion - Heimkinder in Pflegefamilien - durchgeführt.
   
....1955 - übernahm Zittau die Caritasarbeit für das Archipresbyteriat in eigener Verantwortung. Es fand die erste Arbeitstagung für katholische Krankenschwestern Ostsachsens in Bautzen statt.
   
....1956 - wurde die Katholische Bahnhofsmission Bautzen aufgelöst. Das Caritassekretariat für das Archipresbyteriat Bautzen erhielt mit einer der entlassenen Helferinnen für kurze Zeit eine Schreibkraft. 

Am 1. August werden die in der Ortscaritas tätigen Marienschwestern ohne Ersatz in das Mutterhaus zurückberufen. Die Stadtcaritas stellt zum 30. September die Arbeit ein, die zum 1. Oktober von den Pfarreien übernommen wird.

   
....1957 - wurde das Pfarrcaritassekretariat für Bautzen aufgelöst und die Caritasarbeit der Pfarreien den Elisabethkonferenzen übertragen. Bischofswerda richtete als erste Pfarrei eine religiöse Kleinkinderstunde, die spätere “Frohe Herrgottstunde”,  ein.
   
....1958 - erhielten die etwa 200 katholischen “Pfleglinge” der Landesanstalt Großschweidnitz erstmalig zum Weihnachtsfest einen persönlichen Gruß mit einem Päckchen aus den Pfarreien des Archipresbyteriates. In diesem Jahr wird zum 1. Februar Margarethe Thomas “Hilfsfürsorgerin” in der Pfarrei Löbau.
   
....1959 - bekommt das sorbische Gebiet eine eigene Fürsorgerin. Dafür wird Ursula Mickan im Februar des Jahres eingestellt.
   
....1960 - konnten nach langer Wartezeit und vielen Hindernissen Kindergarten und Kinderhort in Bautzen in modern eingerichtete Räume umziehen. Die “Frohe Herrgottstunde” ist in Zittau in Planung.
   
....1961- wird diese von Mechthild Marschner übernommen. Die Arbeit der “Frohen Herrgottstunde” beginnt am 1.Februar zunächst halbtags in den Pfarreien Zittau, Ebersbach, Herrnhut, Großschönau, Seifhennersdorf und Hirschfelde.
   
....1964 - wurde am 1. Januar Josef Hoffmann als Fürsorger für das Dekanat Bautzen eingestellt, der damit die Arbeit von Senta Grasselt übernimmt.
   
....1966 - wurde für die Orte Neugersdorf und Olbersdorf die Frohe Herrgottstunde halbtags organisiert.
   
....1969 - werden von der Caritas in Zittau 22 Kinder der Frohen Herrgottstunde zum ersten Mal nach Zinnowitz zur Erholung verschickt.
   
....1970 - wird am 1. Mai Jürgen Sommer als hauptamtlicher Fürsorger für das Sekretariat Zittau angestellt. Ab November befindet sich das Büro des Caritassekretariates Bautzen in der Karl-Marx-Straße 7. 

Zum 1.Oktober beginnt Christa Wolf in Bischofswerda, Oppach, Großpostwitz, Demitz-Thumitz und Wilthen auf Initiative der Pfarreien und der Caritas mit der Frohen Herrgottstunde.

   
....1971- erhält das Caritassekretariat Zittau Räume in der Goldbachstraße 32.
   
....1977 - fand im März die Übergabe des Caritassekretariates Kamenz von Ursula Mickan an Josef Hoffmann statt.
   
....1979 - wurde das Caritassekretariat Kamenz von Andreas Rentsch übernommen. 

Im Dekanat Zittau absolvierten ab diesem Jahr bis 1988 jedes Jahr eine Kindergärtnerin aus den Seminaren Erfurt und Michendorf ihr Anerkennungsjahr.

   
....1981 - beendete Josef Hoffmann zum 31. Dezember seine Arbeit als Fürsorger und wurde zum 1.Januar 1982 Leiter des Altenheimes “St. Josef” in Bautzen. 

Gisela Höhne wird als Dekanatsfürsorgerin für das Dekanat Bautzen angestellt (1.Oktober).

   
....1984 - beginnt im März Uwe Benkewitz mit seiner Arbeit als Fürsorger im Caritassekretariat Bautzen. In diesem Jahr werden über die Dekanatsfürsorger und mit Hilfe der Pfarreien behinderte Menschen (körperbehinderte, geistig behinderte Menschen, Sehgeschädigte, Gehörlose, psychisch Erkrankte) gesucht und vor allem aufgesucht. 

Im Dekanat Bautzen wird mit dem Aufbau einer Gruppe von Eltern mit geistig behinderten Kindern begonnen. Sie treffen sich in den nächsten Jahren in der Pfarrei Oppach. 

Ein Schwerpunkt der Arbeit in Bautzen wird wieder die Straffälligen- und Strafentlassenenhilfe - “Sonderfürsorge” genannt.

   
....1985 - wurde Uwe Benkewitz zur Armee der DDR einberufen. Gisela Grubert, die eigentlich im Erziehungsurlaub war und Lydia Braun versuchen, mit wenigen Stunden pro Woche, die Arbeit der Caritas fortzusetzen.
   
....1987 - wird in den Pfarreien Bautzen und Löbau die “Frohe Herrgottstunde” wieder eingerichtet. Christa Wolf übernimmt die Mentorenschaft für mehrere “Anerkennungspraktikantinnen”, sodaß die Frohe Herrgottstunde in Bautzen und Löbau ganztägig angeboten werden kann. 

Nach Beendigung seiner Armeezeit nimmt Uwe Benkewitz die Arbeit bei der Caritas wieder auf. 

Eine Teilung der Aufgabengebiete in Altenarbeit (Gisela Grubert) und Allgemeine soziale Beratung (Uwe Benkewitz) wird vorgenommen.

   
....1988 - verstärkt sich die “Ausreisewelle” - es entstehen in Familien und Kirchgemeinden zunehmend komplexe Probleme, bei denen die Dekanatsfürsorger Hilfe leisten.
   
....1989 - Montagsdemonstrationen auch in Bautzen - Gründung des Neuen Forums - ein Auftrag des Diözesancaritasverbandes und Gespräche mit dem Neuen Forum führen dazu, daß wir erstmals einen Gefangenen im "Stasi-Knast" besuchen können. Es entsteht der "Runde Tisch" in der "StVE Bautzen II", an dem Uwe Benkewitz mit Menschen der katholischen und evangelischen Gemeinde teilnimmt. 

Es entstehen neue Möglichkeiten der Hilfe für Menschen in Not - wir sind wegen unserer Erfahrungen viel gefragt und begleiten aktiv den Aufbau der Freien Wohlfahrtspflege. Die Kreisarbeitsgemeinschaften der Freien Wohlfahrtspflege (KAG) der Landkreise Bautzen, Kamenz und Zittau werden von uns angeregt und beginnen ihre Arbeit.

Nach und nach entstehen die anderen Wohlfahrtverbände in unserem Gebiet.

   
....1990 - werden am 1. Dezember die Caritas-Sozialstationen in Bautzen, am 15.Dezember die Caritas-Sozialstation in Kamenz und Ostritz unter der Trägerschaft des Diözesancaritasverbandes des Bistums Dresden-Meißen aufgebaut.

Gerda Koban beginnt ihren Dienst in der Dienststelle Bautzen (An der Petrikirche 7).

   
....1991 - die Caritassekretariate beginnen die Zusammenarbeit mit dem “Müttergenesungswerk”. 

Es entstehen erste Kontakte zu den Caritasverbänden Heidelberg, Tauberbischofsheim und Villingen-Schwenningen.

Im Bereich der Caritas werden in diesem Jahr die Aussiedler- und die Schwangerschaftsberatung aufgebaut. 

 

   

....1992 - beginnt die Arbeit der Aussiedlerberatungsstelle (Bernward Kreutzkam) und der Möbelkammer in Bautzen. 

Mit einem Hilfstransport bringen wir 3,5 Tonnen Kleinkindernahrung und Medikamente zur Caritas nach Kaunas/Litauen.
 
 
 
 

Am 1. September beginnt Angelika Klose ihren Dienst im Caritassekretariat Kamenz. Sie übernimmt die Erholungsplatz- und Kurenvermittlung, Verwaltungsaufgaben und die Seniorenarbeit. 

   
....1993 - wird am 19. Juni der Caritasverband Oberlausitz e.V. für die Dekanate Bautzen, Kamenz und Zittau gegründet. Gründungsmitglieder sind die katholischen Pfarreien der Dekanate sowie verschiedene engagierte Personen.

Zum ersten Vorstand gehören : 

     Josef Hoffmann (Bautzen) als Vorsitzender, 
     Pfarrer Wenzel (Leutersdorf), 
     Wendelin Bresan aus Schmeckwitz, 
     Christian Rimpler aus Zittau 
     und als Geschäftsführer Uwe Benkewitz

Die Trägerschaft der “Frohen Herrgottstunde” wechselt zum Bischöflichen Ordinariat.

Ab September 1993 beginnt Gisela Grubert mit der Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung in den Dekanaten Bautzen und Kamenz.
 

   
....1994

übergibt der Diözesancaritasverband die Trägerschaft der Sozialstationen Bautzen, Kamenz und Ostritz an unseren Verband. 

Die Beratungsstellen und die Geschäftsstelle erhalten nach Gesprächen zwischen Josef Hoffmann, Uwe Benkewitz und Pfarrer Ziegert Räume auf dem Kirchplatz 4 in Bautzen. Zuvor hatten wir den Ausbau einer Geschäftsstelle in Bautzen (Taschenberg 4) geplant.

Am 1. Januar beginnt Rosi Waurick ihren Dienst im Caritasverband.

1. April - Regina Seifert beginnt ihren Dienst in der Verwaltung des Verbandes.
....1995 endlich kann die "Allgemeine soziale Beratung" in Bautzen wieder besetzt werden. Unser neuer Mitarbeiter : Andreas Deckwart
   
....1997- ein neuer Vorstand wird gewählt. Ihm gehören an: 

     Josef Hoffmann als Vorsitzender, 
     Pfarrer Wenzel, Leutersdorf
     Monika Hoffmann aus Kamenz, 
     Werner Scheffel aus Ostritz 
     und als Geschäftsführer Uwe Benkewitz.

im Juni gelingt es endlich die zweite Stelle der Schwangerschaftsberatung 
zu besetzen : Gabriele Neuroth.

Ende Juni ziehen die Beratungsstellen Bautzen in provisorische Räume am Kirchplatz - die Sanierung des “Hauses der Caritas” beginnt. - am 13. Dezember Wiedereröffnung des Hauses der Caritas mit Bischof Reinelt und Gedenken an den Neubeginn der hauptamtlichen Caritas in Bautzen vor 50 Jahren.
   
....1998 - Februar - die Sozialstation Bautzen zieht in das “Haus der Caritas” auf dem Kirchplatz in Bautzen.

April - Beginn der Schuldnerberatung in Kamenz - Mitarbeiter wird Ralph Jakob.

19. Juni 1998 - der  Verband besteht heute 5 Jahre

7. November Mitgliederversammlung in Zittau

Manuela Buder beginnt mit ihrem Dienst in unserem Verband. Mit ihr kann die Buchhaltung nach einigen turbulenten Jahren stabil besetzt werden.
1998 September - das Caritassekretariat Zittau kann neue Räume im Gemeindezentrum der Pfarrei Zittau beziehen.
   

....1999- August - Beginn des Aufbaus des "Ambulanten Hospizdientes im Landkreis Kamenz" - Koordinatorin wird Monika Voigt - die bisherige Leiterin der Sozialstation in Kamenz.
 
 
 
 
 
 
 
 

Eva-Maria Ebschke beginnt ihren Dienst und wird Pflegedienstleiterin in Kamenz.
 

  16. Oktober - Mitgliederversammlung in der Berufsfachschule für Kinderpflege in Bautzen - Satzungsänderungen ...
   
....2000 - Die Sozialstation Ostritz bekommt zusätzliche Räume.

Unser Verband hat 431 persönliche Mitglieder und 67 Mitarbeiter.

  Wir beginnen ein Projekt zur Integration von Spätaussiedlern im Bautzener Stadtteil Gesundbrunnen. Mitarbeiterin wird Carolin Jurk.

In Kamenz eröffnet das Begegnungszentrum innerhalb des "Betreuten Wohnens".

   
....2001 - Anett Wenzel wird Mitarbeiterin des Integrationszentrums in Bautzen.
Teilnahme am "Tag der Sachsen" in Zittau.
Nach dem Terroranschlag in New York und Washington (11.9.2001) liegt in der Geschäftsstelle ein Kondolenzbuch aus. Mitarbeiter und Besucher des Hauses bekunden ihr Mitgefühl und ihr Beileid.
Oktober 2001 - Frau Daniela Schmidt übernimmt die Projektleitung des Integrations- und Begegnungszentrums Bautzen.
Am 29. September findet die Mitgliederversammlung in der Werkstatt für Behinderte in Kamenz statt. Nach vierjähriger Amtszeit des Vorstandes war die Zusammensetzung neu zu wählen.
Die Mitglieder wählten - der Vorstand besteht nun aus :

      Josef Hoffmann, Bautzen, Vorsitzender
      Wolfgang Rösler, Schirgiswalde, Schriftführer
      Pfarrer Norbert Hilbig, Ostritz
      Monika Hoffmann, Kamenz
      Uwe Benkewitz, Geschätsführer

   
....2002 - Gemeindegebietsreform im Bistum Dresden-Meißen :
seit dem 1. Januar bestehen jetzt 20 Pfarreien in den Dekanaten Bautzen und Zittau.
Der Caritasverband Oberlausitz e.V. bewirbt sich um die Trägerschaft eines im Landkreis Bautzen neu zu errichtenden Pflegeheimes (60 Plätze) - das Konzept dazu wird entsprechend des "Hausgemeinschaftsprinzips" entwickelt - den Zuschlag erhält am 17. Juni das Diakonische Werk des Kirchenbezirkes Bautzen.
Jürgen Sommer und Gabriele Schatten beenden ihren Dienst in unserem Verband zum 30. Juni 2002.
Ab dem 1. Juli übernimmt Andreas Rentsch die Allgemeine soziale Beratung des Dekanates Zittau.

Am 31.8.2002 scheidet Rosi Waurick aus den Diensten des Verbandes aus.

Im Begegnungszentrum Bautzen arbeiten ab Juli Benno Hoffmann und Simone Schulze.
   
....2003 -
Der Vorstand beschließt aufgrund der problematischen Lage im Bereich der ambulanten Pflege eine Strukturveränderung: die Leitung der Sozialstationen in Bautzen, Kamenz und Ostritz werden in einer Abteilung Pflegemanagement zentralisiert und neu aufgebaut. Die Verwaltungsstellen in den Einrichtungen fallen ab dem 1.9.2003 fort.
   
19. Juni 2003 -
Der Caritasverband Oberlausitz e.V. besteht 10 Jahre

1993 ist er von den katholischen Gemeinden der Oberlausitz sowie engagierten Menschen gegründet worden, um den diakonischen Auftrag der Kirche in unserer Region zu bündeln und subsidiär zu ergänzen.

In einer Dankandacht und einem anschließenden Empfang gedachten die Mitarbeiter, unsere Gäste und der Vorstand des Gründungstages.

Eingeladen waren die Pfarrer der Dekanate Bautzen und Zittau sowie die caritativen Gruppen der Pfarreien.

Am 1. September können wir mit einem neuen Projekt in unserem Begegnungszentrum Bautzen beginnen – Leiter ist Benno Hoffmann.

Die Verwaltungsmitarbeiterin der Sozialstation Kamenz, Ursula Jatzwauck scheidet aus den Diensten des Verbandes aus.

Zum 1. September werden die Verwaltungsstellen unserer Sozialstationen auf dem Hintergrund notwendiger Konsolidierung in eine zentrale Verwaltungsstelle zusammengefasst.
 

............................................. ....2004
Auszeichnung Josef Hoffmann mit der "goldenen Caritasspange" am 21. Januar 2004 in Bautzen. Gewürdigt wird seine 40jährige Tatigkeit für die Caritas in der Oberlausitz.

Josef Hoffmann ist seit Gründung des Caritasverbandes Oberlausitz e.V. dessen erster Vorsitzender.

In den Regionen Bautzen, Kamenz, Zittau und Schirgiswalde werden erste Treffen für die Mitglieder des Verbandes durchgeführt. Ziele dieser Treffen sind :

    "Mitgliederpflege"
    stärkere Vernetzung in die Gemeinden hinein
    finden von Multiplikatoren der Caritasanliegen
    Formulierung der Erwartungen der Mitglieder

Der Vorstand bereitet für den Herbst eine Änderung der Satzung vor. Ziel ist die stärkere Einbeziehung der persönlichen Mitglieder und eine weitere Belebung der Beziehung zu den Pfarreien.

 
Beginn der Beantragungen für das neue Arbeitslosengeld II - Eröffnung von 6 Hilfestellen, die Menschen bei der Beantragung unterstützen. Dazu werden 8 neue Mitarbeiter befristet angestellt
 
11. September 2004 - Straßenfußballturnier für Kinder in Bautzen - in Zusammenarbeit mit Hyundai Deutschland und dem Autohaus Hohlfeld Bautzen - Sieger wurde die Mannschaft "AJAX Marienstern" aus Panschwitz-Kuckau
 
Einrichtung von zwei Beschäftigungsstellen im Vorgriff auf § 16 SGB II für den Bereich Bautzen. 
 
....2005
Die Arbeit unseres Migrationsdienstes wird umstrukturiert und umbenannt: der Begriff  ist nun "Migrationserstberatung (MEB)" - Mitarbeiter weiterhin : Bernward Kreutzkam.
Neuwahl der Mitarbeitervertretung. Gewählt werden:
   Bernward Kreutzkam, Vorsitzender
   Angelika Klose
   Sabine Fechner
Monika Voigt scheidet aus dem Dienst des Verbandes aus.

Neubesetzung der Koordinatorenstelle des Hospizdienstes : Imke Jonas

Eine Aussenstelle des Hospizdienstes wird im Caritashaus Hoyerwerda eingerichtet.

Die zweite Stelle kann wochenlang nicht besetzt werden - nach langen Verhandlungen mit den Krankenkassen wird die Stelle mit Silvia Marschler besetzt.
1. Juli 2005 : nach der Schließung unserer Sozialstation in Kamenz ist die Neustrukturierung unserer Bautzener Einrichtung zur "Caritas-Sozialstation Bautzen-Kamenz" abgeschlossen.

Leiterin der Einrichtung ist Eva-Maria Ebschke

Teamleiterin in Kleinwelka ist Silvia Scholz
und in Kamenz Iris Kretschmer.
Vorstandswahl in Kamenz

Die Mitglieder wählten und der Vorstand besteht aus :

      Josef Hoffmann, Bautzen, Vorsitzender
      Wolfgang Rösler, Schirgiswalde
      Pfarrer Wagner, Ostritz
      Veronika Buder, Bautzen, Schriftführerin
      Uwe Benkewitz, Geschäftsführer

Freiwilliger Verzicht vieler Mitarbeiter auf die Weihnachtszuwendung.
....2006
Die Mitarbeiter des Verbandes erklären sich bereit, zur Unterstützung und zur Erhaltung unserer Dienste, auf das "Weihnachtsgeld" in den Jahren 2005 und 2006 zu verzichten. Es wird eine entsprechende Vereinbarung mit der Unterkommission III der Arbeitsrechtlichen Kommission beim Deutschen Caritasverband abgeschlossen.

Im Begegnungszentrum Kamenz wird durch die Caritas-Kreisstelle Hoyerswerda eine "Kontakt- und Beratungsstelle" (KBS) für psychisch kranke Menschen eröffnet.

Juli - Abschluß der Verhandlungen zum Betriebsübergang der pfarrlichen Sozialstation Wilthen in unseren Verband zum 1.1.2007.

Die Stelle der Teamleitung im Pflegeteam Bautzen wird André Jainz übertragen.

30.8.2006 Pfarrer Hubertus Schuster geht in den Ruhestand. Er war 16 Jahre Caritasreferent des Dekanates Bautzen.

Schwangerschaftsberatungsstelle Bautzen : Franziska Hennig ist ab dem 1.9.2006 in der Elternzeit. Nach einer Ausschreibung gelingt es, die Stelle befristet mit Bernadette Zeller zu besetzen.
Imke Jonas scheidet aus den Diensten unseres Verbandes aus. - Die Stelle in unserem Hospizdienst wird ausgeschrieben.
 
 
....2007
Seit dem 1. Januar gehört die Sozialstation Wilthen zu unserem Verband. Pflegedienstleiterin ist Maria-Theresia Thomas.
Ausschreibung der 2. Koordinatorenstelle im Hospizdienst.

Abschluß einer Dienstvereinbarung: die zum 1. Januar 2007 anstehende  Erhöhung der "Ost-West-Angleichung" in Höhe von 1 Prozent wird in unserem Verband um ein Jahr verschoben.

Seit Herbst 2006 war die zweite Stelle in unserem ambulanten Hospizdienst Kamenz und Hoyerswerda neu zu besetzen. 

Seit dem 1. März hat Barbara Schwarz ihre Tätigkeit in diesem Dienst aufgenommen.

Am 2. März besucht der Direktor des Diözesancaritasverbandes, Matthias Mitzscherlich, eine Sitzung des Vorstandes unseres Verbandes.
......................................................... Ab dem 16. Juni 2007 wird unsere Mitarbeiterin der Sozialen Beratung für Schuldner (Kamenz) in der Elternzeit sein - wir haben diese Stelle befristet ausgeschrieben und haben sie mit Bernward Kreutzkam besetzt. 

Bernadette Zeller kommt neben ihrer Tätigkeit in unserer Schwangerschaftsberatung als zweite Mitarbeiterin in der Migrationserstberatung hinzu.

Am 13. Juni 2007 wurde in der Dienststelle des Diözesancaritasverbandes Jürgen Sommer in den Ruhestand verabschiedet. Jürgen Sommer ist von 1993 bis 2002 Mitarbeiter unseres Verbandes in der Allgemeinen sozialen Beratung Dienststelle Zittau gewesen.

Von 1970 bis 2002 war er Sozialarbeiter für das Dekanat Zittau und hat 1993 die Gründung unseres Verbandes im Bereich Zittau vorbereitet. Viele Jahre war er darüber hinaus für die Arbeit mit körperbehinderten Menschen  in unserem Bistum zuständig.

Hier finden Sie Bilder der Verabschiedung in Dresden : hier
 


Am 20. Oktober 2007 ist unsere langjährige Mitarbeiterin Christel Wolf verstorben.

Viele Jahre war sie in den Gemeinden Bischofswerda,Wilthen und Großpostwitz  tätig in der "Frohen Herrgottstunde" und hat in diesen Gemeinden und darüber hinaus die religiöse Erziehung von vielen Kindern mit ihrer freundlichen und menschlichen Art geprägt.

Wir trauern um Sie. 

Wir haben hier in unserem irdischen Leben eine liebe Kollegin, freundliche Begleiterin unseres Caritasverbandes und Freundin verloren.

Wir glauben an ein Wiedersehen.


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Der gemeinsame Antrag zum Verzicht auf das Weihnachtsgeld 2007 scheitert in der "Unterkommission III".
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....2008
Beginn des Projektes "Patenschaften / Freiwiligkeit" im Bautzener Stadtteil Gesundbrunnen. Für die Koordination des Projektes konnten wir Dorothea Spillmann gewinnen.
 
Beginn der Elternzeit unserer Mitarbeiterin in der Migrationserstberatung, Bernadette Zeller. Nach Ende der Elternzeit wird sie unsere zweite Mitarbeiterin in der Migrationserstberatung.
 
Zum 1.8.2008 tritt die zweite sächsische Kreisreform in Kraft. Für den Verband bringt dies neue und große Herausforderungen und auch neue Ansprechpartner in Verwaltung und Politik mit sich.
 
Das Diakonische Werk Kamenz führt seine Migrationserstberatung ab dem 1.10.2008 nicht mehr durch. Bernadette Zeller bietet diesen Dienst ab dem 1.11.2008 im Haus der Diakonie Kamenz an.
 
Intensive Vorbereitungen zur Übernahme der Katholischen Kindertagesstätte "St. Bernhard" in Kamenz.
 
Durch die SWG Kamenz erhalten wir die Kündigung der Räume unserer Begegnungsstätte auf der Günther-Straße in Kamenz. Es folgen große Bemühungen beider Seiten, um eine Ersatzlösung zu finden. Betroffen davon ist auch die Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch erkrankte Menschen.
 
 
  ....2009
Seit dem 1. Januar 2009 ist unser Verband Träger des katholischen Kinderhauses St. Bernhard in Kamenz. Leiterin Ursula Burkhardt. Zum Haus gehören 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Eröffnung des Sozialkaufhauses Bautzen am 27. Februar - dieses Projekt bündelt unsere Hilfen für Familien mit geringem Einkommen und die Hilfen des DRK-Kreisverbandes Bautzen.
Die Stelle der Teamleitung Bautzen wird Beate Karnecki übertragen.
Wir führen im Frühjahr unsere regionalen Mitgliedertreffen (Bautzen, Kamenz, Schirgiswalde und Zittau) durch. Thematischer Schwerpunkt sind die Gesundheitsreform und aktuelle Informationen aus dem Verband.

Neuwahl der Mitarbeitervertretung. Gewählt werden:
   Bernward Kreutzkam, Vorsitzender
   Angelika Klose
   Sabine Fechner
   Eva Protze
   Simone Scholze

Am 27. März faßt der Vorstand den Beschluß zur Trägerschaftsübernahme des Altenpflegeheimes "St. Antoni Stift" Ostritz.
Intensive Bemühungen, zusammen mit der Städtischen Wohnungsgesellschaft Kamenz, unser Begegnungszentrum Kamenz an neuer Stelle zu installieren. Straße der Einheit 2 wird der neue Standort sein.
März : Dorothea Spillmann (Projekt Patenschaft / Freiwilligkeit Bautzen) wird abgelöst von Simone Liebich.
Eröffnung unserer Begegnungsstätte Kamenz an neuer Stelle (Straße der Einheit 2). Wir erleben eine gute Zusammenarbeit mit der Städtischen Wohnungsgesellschaft.

Ausschreibung und Besetzung der Teamleitungsstelle Kamenz in der Sozialstation Bautzen-Kamenz. Neue Teamleiterin wird ab dem 1.7. Manuela Gersdorf.

Am 6. Juni 2009 ist unsere ehemalige Mitarbeiterin Gerda Koban verstorben. Sie hat 1990 die Stelle in unserer Buchhaltung übernommen und war hier bis 1996 tätig. 

Sie war uns mit ihrer Freude und Wärme eine sehr liebe Kollegin.

Wir trauern um sie.

24. Oktober 2009 - Mitgliederversammlung in Ostritz

Nach vierjähriger Amtszeit war der Vorstand neu zu wählen. Der bisherige Vorstand kandidierte nicht mehr. Josef Hoffmann, Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender seit 1993, scheidet damit nach 16 Jahren aus dem Vorstand aus.

Nach der Wahl der Delegierten setzt sich der Vorstand zusammen aus :

      Pfarrer Bertram Wolf, Leutersdorf
      Andreas Johne, Zittau
      Vinzenz Baberschke, Bürgermeister Radibor
      Peter Schnarrer, Sohland
      Uwe Benkewitz, Geschäftsführer

Die Wahl des ersten Vorsitzenden wurde am 9. November durchgeführt. Andreas Johne wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt und Peter Schnarrer zum Schriftführer.

MDK-Prüfungen unserer Sozialstationen Bautzen-Kamenz und Ostritz.

   
   
  ...2010
   
1.1.2010 - das katholische Altenpflegeheim "St. Antonius-Stift" Ostritz ist ab heute in der Trägerschaft unseres Verbandes. 70 Plätze und 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Leiter ist Hubertus Ebermann.

Die finanzielle Stabilisierung der Einrichtung wird eine große Herausforderung sein. 

Unser Verband plant die Nutzung von Synergien mit unserer Sozialstation Ostritz und unserer Allgemeinen sozialen Beratung.

Prüfung unserer Sozialstation Wilthen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.

1.6.2010 - für unser Altenpflegeheim beabsichtigen wir einen Antrag auf Reduzierung des Weihnachtsgeldes für dieses Jahr - diese Maßnahme ist notwendig und Teil der Stabilisierung dieser Einrichtung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen dies nach einer Abstimmung mit.

   
  7. - 8. August 2010 Flut in der Oberlausitz. Durch heftige Regenfälle und durch den Bruch eines Staudammes auf polnischer Seite werden viele Orte durch eine Flut verwüstet. Unser Verband gibt sehr rasch vielfältige Hilfen und Unterstützung für die betroffenen Menschen.
19. August 2010 - Der langjährige Vorsitzende unseres Verbandes, Josef Hoffmann, ist am 18. August nach schwerer Krankheit gestorben. Er hat sich um die Entwicklung der Sozialarbeit und der verbandlichen Caritas in unserer Region besonders verdient gemacht.

Als Fürsorger in der DDR, nach der Wende als Sozialdezernent in Bautzen und seit Gründung des Verbandes am 19. Juni 1993 als unser erster Vorsitzender hat er die soziale Arbeit in der Region entscheidend mitgestaltet. 

   
   

 
 


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letzte Bearbeitung : 19. September 2010